Teams, GarageBand und zwei Mikros – Wie unser firmeninterner Podcast entstanden ist

In diesem Magazinbeitrag berichten wir über die Entstehung unseres Company-Podcasts und erzählen euch, warum ein Podcast mit und ohne Pandemie eine gute Idee ist.

Fehlender interner Austausch im Zuge der Corona-Pandemie

Unsere offene Firmenkultur und das gute Miteinander leben vor allem auch vom regelmäßigen Austausch und unseren Events. Als der Austausch untereinander und das Teilen von Informationen im Zuge der Pandemie mit sich immer wieder verlängernden Lockdowns ins Stocken geriet, suchten wir nach einem neuen Weg zur Verbesserung der Situation. Regelmäßige Coffee-Calls, digitale Stammtische und gemeinsame Among Us Spieleabende kompensierten einen Teil des fehlenden Austauschs. Den regen Informationsfluss, insbesondere auch von relevanten internen News, konnten wir damit jedoch nicht in Gänze ersetzen.

Erster Podcast-Erfolg: Tippspiel zur EM 2021

In etwa zur selben Zeit starteten wir einen Fußball Podcast im Rahmen der EM2021, in dem wir 1 bis 2 mal pro Woche über den aktuellen Stand im firmeninternen Tippspiel berichteten. Das Ganze war ein Spaßprojekt und die 5- bis 10-minütigen Podcastfolgen wurden in der WhatsApp-Firmengruppe geteilt und mit großer Freude aufgenommen.

Start unseres PSvdLSFF-Podcasts: Subjektiv-und-fast-freiwillig

Auf der Suche nach einem informativen und gleichzeitig spannenden Format entstand letztendlich die Idee den Podcast auszubauen und über das Thema Fußball EM hinaus zu emanzipieren. So wurde am 18.06.2021 die erste Folge des PSvdL-subjektiv-und-fast-freiwillig (kurz: PSvdLSFF) Podcasts veröffentlicht. Zustande kam der Name durch unsere vom Management garantierte Freiheit in der Themenauswahl und der anfangs nicht ganz freiwilligen Entscheidung von nun an für die Produktion verantwortlich zu sein. Außerdem ist er natürlich mit einem Augenzwinkern, in Anlehnung an unsere künstlerischen Vorbilder Schulz und Böhmermann mit ihrem Podcast Fest & Flauschig, zu verstehen.

Seitdem kommt jeden Monat eine neue, ca. 10- bis 15-minütige Folge hinzu. Die Themen sind sehr unterschiedlich und reichen von aktuellen energiepolitischen Geschehnissen, über Interviews mit neuen Kolleg:innen, Infos über neu gewonnene Projekte, interne Updates zur Lage der PSvdL-Group hin zu exklusiven Updates zum kommenden Sommerevent. Dazu kommen regelmäßig neue Kategorien wie „Stories of Failure“, in der KollegInnen offen von Situationen erzählen, wo mal etwas schief gegangen ist oder auch ein Weihnachtsgewinnspiel, bei dem es zu erraten galt, welcher Kollege oder welche Kollegin wohl hinter dem selbst eingespielten Weihnachtslied steckt.

Resümee des neuen Formats als internes Informationsangebot

Nicht ganz ohne Stolz können wir nun nach 11 Monaten PSvdLSFF-Podcast auf folgende Statistiken blicken. Durchschnittlich wird jede Folge von ca. 70% aller Kolleg:innen angehört und hat so nach 10 Folgen und 286 Hörern, aktuell eine „Gesamthördauer“ von 64 Stunden.

Nachdem uns beiden mittlerweile die Produktion und kreative Arbeit an den Inhalten überraschend viel Freude bereitet und gleichzeitig auf äußerst positive Resonanz bei unseren Kolleginnen und Kollegen trifft, haben wir beschlossen dieses Format beizubehalten, auch wenn persönliche Treffen wieder uneingeschränkt möglich sind.

Damit liegen wir übrigens voll im Trend. Vor allem in den USA aber auch in Deutschland steigt die Zahl der Podcasthörer:innen seit Jahren kontinuierlich an. In den USA geben ca. 50% der Haushalte an, mindestens einmal pro Monat einen Podcast zu hören, in Deutschland sind es immerhin 20%.

 

Falls ihr euch fragt, ob ein Unternehmenspodcast auch für euch eine gute Idee sein könnte, meldet euch gerne bei uns – vielleicht können wir euch den ein oder anderen Tipp zum Start geben.

Grundsätzlich würden wir aber sagen: Probiert es aus, es macht Spaß und kann eine coole Erweiterung des bestehenden Informationsangebots sein.