Neueinstieg als Consultant — Ein Jahr im Home Office

Nach deinem Jobstart als Consultant vier Tage unter der Woche vor Ort auf deinem Projekt – das war einmal. Die Corona-Pandemie hat die Arbeitswelt über viele Branchen hinweg verändert. Auch an der Unternehmensberatung gingen diese Veränderungen nicht spurlos vorbei.

Wie mein erstes Jahr als Consultant bei PSvdL ablief, erfährst du in diesem Magazinbeitrag.

Die ersten Monate im neuen Job

Als ich Anfang September 2020 nach Beendigung meines Masterstudiums bei PSvdL in den Job startete, war die Corona-Pandemie bereits in vollem Gange. Während sich viele Unternehmen mit der Umstellung auf das Homeoffice schwertaten, war das New Normal für PSvdL nicht so neu. Remote Working und das gemeinsame Arbeiten, Kommunizieren und Kollaborieren über Online-Tools wie Microsoft Teams sind für uns seit Jahren Bestandteil des täglichen Arbeitens, weswegen wir einigermaßen gut vorbereitet waren.

Und auch der Onboarding-Prozess war zu meinem Start schon auf Corona zugeschnitten. Während ich einige Kolleg:innen noch persönlich in Düsseldorf oder Köln treffen konnte, fand der Großteil des Kennenlernens über unsere Lunch-Meetings statt – mit fast jedem aus der Firma vereinbarte ich einen 30-60-minütigen Zeitslot zum gemeinsamen Kennenlernen per Videocall. Obwohl es das persönliche Treffen natürlich nicht 1:1 ersetzt, war es trotzdem ein super Gefühl, sich mit jedem aus der Firma mal ausgetauscht zu haben – so fühlte ich mich trotz Corona schnell willkommen.

Projektarbeit während Corona

In meinem ersten Projekt dauerte es knapp fünf Monate, bis ich meine Kolleg:innen das erste Mal persönlich traf. Bis dahin kannte man sich nur ‚virtuell‘, also über Teams-Call oder per Telefon. Das klappt auf der einen Seite erstaunlich gut, denn der Großteil der Aufgaben lässt sich auch aus dem Homeoffice problemlos erledigen. Auf der anderen Seite dauern viele kleinere Aufgaben oder Abstimmungen, die an einem normalen Bürotag schnell untereinander zu klären wären, aus dem Homeoffice länger, da man Terminkalender abgleichen, gemeinsame Calls einstellen muss etc.
Insgesamt merkte ich schon, dass es bei direktem Kontakt schneller geht, einen persönlicheren Zugang zueinander zu finden. Daher freue ich mich auch sehr, dass wir auf meinem jetzigen Projekt die Entscheidung getroffen haben, uns mindestens einmal im Monat vor Ort persönlich zu treffen.

Fazit

Wie der Consulting-Alltag in Zukunft aussehen wird, lässt sich noch nicht wirklich sagen. Wahrscheinlich wird es häufiger zu Hybrid-Modellen kommen, in denen man 2-3 Tage pro Woche vor Ort beim Kunden ist und den Rest der Woche aus dem Homeoffice arbeitet. Aber unabhängig davon, wie es kommt – bei PSvdL sind wir auf jegliche Formen des Zusammenarbeitens optimal vorbereitet.